Vergänglichkeit

Ich hab’ ein Schloss aus Luft gebaut,
ich stellte es auf Sand.
Dann hat es Zephyr weggehaucht,
als er zog übers Land.

Bäume wogen, Blätter fallen,
langsam neigt die Zeit
sich mit sonnigem Aufwallen
und der Winter ist nicht weit.

Alles fällt und nichts besteht,
das ist des Lebens Kreis.
Doch immer, wenn das Alte geht,
ein Neues steht bereit.

©Sandra von Siebenthal, 24. Juli 2021

5 thoughts on “Vergänglichkeit

  1. Ich fand nur das Gedicht “Vergänglichkeit” schön und habe es spontan übernommen, um es anderen zu zeigen. Doch dann kam zugleich viel anderes mit hinein. Und löschen kann ich es nicht mehr, zunächst.

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